Vor ein paar Jahren mussten wir Hauseigentümer teuer unsere Anliegerkosten bezahlen.
Uns wurde eine Straße gebaut, die einige von uns so nicht haben wollten, aber ich denke, heute ist jeder froh eine so schöne Straße zu haben.

Dennoch  es ist nicht alles Gold was glänzt und so ärgern wir uns immer wieder über die Baumanpflanzung die unsere Gemeinde getätigt hat. Die Gemeinde Moormerland hat kurz nach Straßenfertigstellung eine ganze Ladung Ahorn-Bäumchen erhalten und die mussten gepflanzt werden.

Ja..und wohin so schnell, schließlich musste man die Dinger ja einpflanzen. Also in unsere gerade neugebaute Straße, an der wir Anleger unsere eigenen Bäume hätten gerne pflanzen wollen, aber die Gemeinde musste ja von heute auf Morgen, ohne Ankündigung oder Nachfrage diese unsäglichen Ahornbäume pflanzen. Das hatten wir Anlieger während der Planungsphase ganz anders mit der Gemeinde Moormerland vereinbart.

Der Ärger ist aber ja nicht nur, das man gerne hätte seinen eigenen Baum gepflanzt, nein, es wurde gepflanzt, ca. 1,50 m von unserer Hecke entfernt und ca. 1m von der Straßenbordsteinkante entfernt.

Unser Gründstück hat eine Straßenfront von ca. 22m und wir haben auf ca. 17 m Breite zwei dieser Ahornbäume stehen.

So schön es für den Spaziergänger oder die Gemeinde auch aussehen mag, wir Anlieger mögen diese Bäume nicht.
Die Bäume werden nicht geschnitten, die Wurzeln wachsen unter unserer Hecke hindurch in unseren Garten, sie werden für massive Straßenschäden in den nächsten Jahren sorgen und unsere Hecke wird den Bäumen zum Opfer fallen, da diese ihr Licht und Wasser entziehen. Die ersten Anzeichen sieht man schon nach jetzt knapp 4 Jahren.

Alle Anrufe, Gespräche verliefen bislang im Sande. Die Gemeinde Moormerland ist ebenfalls nicht in der Lage
Laubkitter um die Bäume zu ziehen, damit wir die Blätter im Herbst entsorgen können. Das Schlimme sind auch diese Samenkapseln, die überall unter den Büschen, in den Hecken, in den Stauden, zwischen den Gehwegplatten und Steinen sich aussehen und entsort werden müssen.

Wollten wir alle Blätter kompostieren, müssten wir die Samenkapseln aussortieren, denn die Blätter sind sehr fest und können mit den Samenkapseln nicht auf den Komposter.

Der Kauf von Müllsäcken für die Abfallwirtschaft ist schon sehr hoch und die Gemeinde macht Ohren und Augen zu.

Ein paar Ausnahmen gibt es an unserer Straße, dort stehen keine Ahornbäume. Diese Anlieger sind Lehrer, Leute die bei der Gemeinde arbeiten oder bei der Stadt, bzw. die gute Kontakte zu bestimmten Personen haben, die in der Gemeinde mitbestimmen.

Im letzten Jahr habe ich schon demonstrativ die Blätter an der Straße nicht entsorgt. So werde ich es auch in diesem Jahr halten, es sei denn die Gemeinde würde Laubbehältnisse  zur Verfügung stellen, aber bestimmt nicht auf meine Kosten.

Verantwortliche Gemeindeplaner überlegen meiner Meinung nach nicht, warum auch. Sie machen für ein paar Jahre ihren Job, wenn dann die Probleme auftauchen sind sie eh in Rente.
Kann man eigentlich nicht erwarten, das die Leute, die für uns eigentlich gut sein sollen ( leider können wir ja die Belegschaft nicht austauschen bei den Wahlen ), die durch uns ihr Geld verdienen, mal das Gedächnis anstrengen und überlegen, welche Folgen irgendwelche Planungen haben, wenn diese zur Ausführung kommen.

Baumpflege — Jahresärger mit Ahornbäumen

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