Das Flughafengelände ist eine Stadt für sich und für einen Landmenschen, der nur zwei oder dreimal im Jahr zum Flughafen muss, ist die Fahrt und auch der Aufenthalt in dieser *Stadt* schon recht anstrengend.

Die Fahrt von hier bis zum Flughafen war laut Routenplaner mit 239 km angegeben, allerdings stimmt das nicht so ganz, denn es sind über 260 km eine Tour, laut Kilometerzähler meines Autos.

Ein Parkplatz war schnell gefunden und auch der Zollbereich, wo die Maschine landete, allerdings die lieben Menschen, die ich abholen wollte, fanden sich dort nicht, sondern fanden mich.

Kurzerhand hatte man die Gepäckausgabe auf ein anderes Band verlegt, was aber den Leuten, die vor der Zollabfertigung warteten nicht wussten und nicht angezeigt wurde. Somit stand ich, wie angezeigt an Band 11 und die Gepäckausgabe erfolgte an Band 1. Nah toll, dann kann man noch solange gucken wie man will. Dank Handy ist man ja immer zu erreichen…zum Glück.

Auto…wo bist du nun? Wie finde ich dich wieder, welche Etage muss ich raus um dich zu finden.
Als Frau hatte ich natürlich auf einen Frauenparkplatz geparkt und die Kennzeichnung des Parkplatzes hatte ich mir auch aufgeschrieben. Sicher ist sicher…..:-).
Das Auto war super schnell gefunden. Dann die Ernüchterung. Die Parkgebühren. 6 Euro für knapp 1 1/2 Stunden parken im Ankunftsbereich. Das ist doch mal eine erträgliche Einnahmequelle. Zumal, wenn die Maschinen Verspätung haben, nach Gepäck gesucht wird oder die Gepäckausgabe verzögert ist.
6 Euro, modernste Abzocke der Meisterklasse nenne ich sowas.

Die Beschilderung Ausgang/Exit war sehr verwirrend, aber auch der Ausgang aus dem Parkhaus war schnell gefunden, die Anschlussstelle zur Autobahn war gut ausgeschildert und somit konnte die Fahrt nach Hause schnell  und zügig erfolgen.

Während ich auf der Hinfahrt meine Geschwindigkeit doch etwas dem Benzinverbrauch angepasst hatte, wollte ich auf der Heimfahrt nur noch nach Hause. Obwohl wir noch eine kleine Kaffeepause eingelegt haben, waren wir nach knappen 2 Stunden Autofahrt zu Hause.

Mein immer noch schönes, altes Auto, nach erfolgreicher wochenlanger Reparatur, hat sich von der Besten Seite gezeigt. Es schnurrte wie ein Kätzchen und war mit 190 km/h immer noch schnell.
Ich glaube, ich behalte das Auto als Zweitwagen. Solange es fährt und keine großen Reparaturen anfallen, wäre das sicherlich ein schönes *Gnadenbrot* für den *guten verläßlichen Freund* der letzten 15 Jahre.

Flughafen Düsseldorf
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