Alleine schon die Beantragung der Langzeitgenehmigung von Heilverordnungen für meine schwer an Demenz und Parkinson erkrankte Mutter hat mich viel Zeit gekostet, denn die Tatsache, das über einen Antrag entschieden wird, egal wie alt evtl. negative Befunde für eine Ablehnung sind, aber die aktuellen Befunde eigentlich kaum beachtet werden, kann ich ja nach dem ganzen Theater im letzten Jahr bestätigen.

Ich habe die Langzeitgenehmigung für die Ärzte erhalten. Das war im letzten Jahr. Ja…und jetzt nach einem Jahr habe ich die Langzeitgenehmigung, die ich überhaupt nicht mehr *nachgenehmigen*, weil entsprechender Diagnoseschlüssel dem Arzt zusichert, die Heilverordnung wird auf jeden Fall bezahlt, eine Genehmigung durch die Krankenkasse muss nicht erfolgen. Toll, aber auch das nutzt mir jetzt nichts mehr, denn dieser sogenannte ZN2a Schlüssel ist toll, aber die Heilverordnung fällt unter die Budgetierung des Arztes. Folglich möchte der Arzt nicht mehr die Heilverordnung ausstellen.

Eigentlich aber auch wieder die mangelnde Kenntnis des Arztes bzgl. der ICD10 Codes, denn es gibt Diagnose Schlüssel, die eben nicht in die Budgetierung des Arztes fallen und auch nicht durch die Krankenkasse jedesmal genehmigt werden müssen.

Freundlicherweise hat ein netter Krankenkassenmitarbeiter in Hannover mich dahingehend beraten und mir auch die ICD1o Codierung genannt, ebenso haben sich die Therapeuten gekümmert und die ICD10 Codes herausgesucht, die notwendig sind um meiner Mutter die Behandlungen weiterhin zu ermöglichen, die Budgetierung des Arztes aber nicht belastet wird.

Jetzt warte ich auf das Arztgespräch und hoffe diese leidige Angelegenheit und die wichtigen Behandlungen für meine Mutter bald geklärt zu wissen.

Edit 6.06.2013:
Die Hausärztin hat beide Heilverordnungen ausgeschrieben und ich freue mich sehr, daß ich den anstrengenden Besuch bei den Fachärzten in Emden absagen konnte.

Langzeitgenehmigung von Heilverordnungen

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